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VERLÄNGERUNG DER AUSSTELLUNG UND SYMPOSIUM THEODOR FIRSCHER IN TIROL
   
Die stille Ausstellung im Archiv für Bau.Kunst.Geschichte wird bis 03.08.2021 verlängert.

Die Ausstellung kann nach Voranmeldung vor Ort besucht werden, sofern die an der Universität Innsbruck geltenden Corona-Maßnahmen eingehalten werden. Ein Zutritt zur Ausstellung ist nur mit einem Nachweis „Getestet-Genesen-Geimpft“ möglich: Zulässig sind Antigen-Schnelltests (max. 48h alt) und PCR-Tests (max. 72h alt) einer anerkannten öffentlichen Testmöglichkeit (z.B. Ärzte, Apotheken, Teststraßen). Gurgeltests und Selbsttests werden aufgrund der niedrigen Trefferquote nicht anerkannt.

Gerne werden Führungen nach Voranmeldung entgegengenommen: archiv.baukunst@uibk.ac.at
Infos: +43 (0512) 507-33101, 507-33102



Das Symposium "Theodor Fischer in Tirol, Architekt der Zeitenwende" findet am Freitag den 3. September 2021 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Archiv für Bau.Kunst.Geschichte statt. Es begleitet die gleichnamige Ausstellung, die in der Burg Hasegg in Hall in Tirol vom 6. August bis 4. September 2021 gezeigt wird. Anschließend wird die Wanderausstellung im Herbst in der Pinakothek der Moderne in München gezeigt. Mit der Ausstellung und dem Symposium wird der architektonisch kulturelle Stellenwert von Architekt Theodor Fischer als Schlüsselfigur für die neue Architektur nach 1900 der Architekturwelt nähergebracht. Die Bauten, die Knabenschule in Lana und das Post- und Sparkassengebäude in Hall in Tirol, sind ein authentisches Versuchslabor, das auf einer Zeitstrecke von über 100 Jahren im Detail beobachtet werden kann und wertvolle Informationen vermittelt.

Programm
Prof. Dr. Rainer Graefe, Universität Innsbruck, Gründungsprofessor Adambräu
Grußworte

Prof. Dr. Winfried Nerdinger, TUM München
Gibt es eine Theodor Fischer Schule?

Arch. Matthias Castorph, TU Kaiserslautern
Was sagt uns Theodor Fischer heute?

Arch. Markus Lanz, TUM München
Die Stadtraumgestaltung von Theodor Fischer

Prof. Arch. Horst Hambrusch, Innsbruck
Die Bauten von Hall und Lana im Vergleich aus baukünstlerischer Sicht.

Christian Pixis, Fotograf München
Zeitzeuge

Arch. Peter Huter, Generalunternehmer Innsbruck
Qualitätvolles Bauen und Langlebigkeit aus ökonomischer Sicht.

Dr. Arch. Bruno Maldoner, Unesco Gutachter, Österreich
Baugestaltung und Raumgestaltung bei Fischer.

Dr. Rainer Schützeichel, ETH Zürich
Theodor Fischer als Lehrer.

Dr. Iris Lauterbach, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München
Die Villengärten der Fischer-Bauten.


Finissage der Ausstellung in der Burg Hasegg in Hall in Tirol
17:00 Uhr
Ausstellungsbesuch und Führung durch das von Arch. Fischer geplante und original erhaltene Post- und Sparkassengebäude in der Altstadt von Hall

Grußworte
Prof. Dr. Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck
Dr. Alexander van der Bellen, Bundespräsident (angefragt)

Musikalische Umrahmung Andreas Schiffer, Musikschule Hall in Tirol

Organisation und Moderation:
Wittfrida Mitterer, Kuratorium Technische Kulturgüter, Land Südtirol. Lehrbeauftragte der Architekturfakultät der Universität Innsbruck


Letzte Änderung am: 10. Jun.21
 
THEODOR FISCHER IN TIROL - ARCHITEKT DER ZEITENWENDE
   
Eine stille Ausstellung im Archiv für Bau.Kunst.Geschichte vom 15.04.2021 bis 03.08.2021

„Altes bewahren, ohne sich dem Neuen zu verschließen“, Th. Fischer



Anlässlich des unverhofften Planfundes der von Architekt Fischer geplanten Knabenschule in Lana haben sich interessante Inhalte und Querverbindungen zum Post- und Sparkassengebäude in Hall in Tirol ergeben. Beide Projekte, die in einer Wanderausstellung gezeigt werden, stammen aus dem Büro von Theodor Fischer in München Laim.

In Ergänzung zum Plankonvolut von Hall wurde im Februar 2020, 110 Jahre später, das Planmaterial von Lana katalogisiert, bearbeitet und vertieft. Der Schulbau in Lana und das Post- und Sparkassengebäude in Hall sind die beiden einzigen Bauten Fischers in Tirol. Sie sind heute gut vergleichbar, da sie sich im öffentlichen Besitz und in der ursprünglichen Verwendung befinden. Mit der Ausstellung und dem Symposium wird der architektonisch kulturelle Stellenwert von Architekt Theodor Fischer als Schlüsselfigur für die neue Architektur nach 1900 Interessierten nähergebracht.

Die Bauten, die Knabenschule in Lana und das Post- und Sparkassengebäude in Hall in Tirol, sind ein authentisches Versuchslabor, das auf einer Zeitstrecke von über 100 Jahren im Detail beobachtet werden kann und auch heute noch wertvolle Informationen vermittelt. Vom Fundament bis zum Dach, über das aufgehende Mauerwerk, die Verputze, Innenausbau (Boden, Wand und Decke) sowie die Öffnungen (Fenster und Türen und Sonnenschutz) zeigen die Fischer-Bauten den Fortschritt der Architektursprache am Beginn des 20. Jahrhunderts. Wertvolle Hinweise ergeben sich zur Bauunterhaltung und Langlebigkeit beziehungsweise Nachhaltigkeit der Materialien und Konstruktionssysteme. Zudem wird Fischers besondere Gabe der Entdeckung, Freilegung und kreativen Umsetzung der städtebaulichen Besonderheiten und Standortvorteile anhand der Baulinienpläne von Meran vertieft.

Im Katalog und in der Ausstellung wird Fischers Leistung gewürdigt, wonach erstmals der Baulinienplan der Topographie des Stadterweiterungsgebietes angepasst und damit der Grundstein für die Kurstadt Meran gelegt wurde. So hat er mit Weitblick das Volksschauspielhaus als Schicksalsort der Tiroler Volksseele auf den Meraner Stadtwiesen in seinem Stadterweiterungsplan bestätigt und mit neuer Bedeutung erfüllt. In diesem Sinne ist Fischer seinem Credo treu geblieben. „Altes bewahren, ohne sich dem Neuen zu verschließen“. Er hat sich der Stadtbaukunst, mit der Betonung auf „Kunst“, in Theorie und Praxis verschrieben. Insgesamt umfasst das Arbeitsfeld von Architekt Fischer den Kirchenbau, Schul- und Wohnungsbau, Gemeinschaftsbauten, Siedlungs- und Städtebau. Fischers Bauten und Projekte erstrecken sich über ganz Deutschland, wobei München und Stuttgart die Schwerpunkte seines Wirkens darstellen.

Hervorzuheben sind in München die Isarbrücken und die Baulinienpläne, das Ledigenheim in Westend, die Siedlung Alte Heide, der Schul- und Kirchenbau, so die Kirche in Planegg, in Jena die Universität, in Stuttgart das Kunstgebäude und die Erlöserkirche, das Museum in Kassel, das Studentenheim in Kiel, in Worms das Cornelianum, in Pfullingen das Volkshaus „Pfullinger Hallen“, die Kirche in Gaggstadt, das Stadttheater in Heilbronn. Fischer setzte nicht nur neue Maßstäbe im Bereich der öffentlichen Bauten. Er hat sich mit dem Leben von über 20 Städten intensiv beschäftigt, für die er die Baulinien- und Bebauungspläne entworfen und damit die Entwicklung des urbanen Raumes entscheidend mitgeprägt hat. Nach dem Ersten Weltkrieg plante Fischer auch Gedenkstätten und Monumente.

Ein umfassender Werkkatalog der Bauten und Projekte von „Theodor Fischer, Architekt und Städteplaner 1862-1938“, wurde von Winfried Nerdinger im Verlag Ernst & Sohn, Berlin, 1988 herausgegeben.
Die Ausstellung, kuratiert von Horst Hambrusch und Wittfrida Mitterer, sowie die Publikation sind eine Initiative vom Kuratorium für Technische Kulturgüter in Zusammenarbeit mit dem FI Archiv für Bau.Kunst.Geschichte der Universität Innsbruck.

Die Ausstellung kann nach Voranmeldung vor Ort besucht werden, sofern die an der Universität Innsbruck geltenden Corona-Maßnahmen eingehalten werden. Ein Zutritt zur Ausstellung ist nur mit einem Nachweis „Getestet-Genesen-Geimpft“ möglich: Zulässig sind Antigen-Schnelltests (max. 48h alt) und PCR-Tests (max. 72h alt) einer anerkannten öffentlichen Testmöglichkeit (z.B. Ärzte, Apotheken, Teststraßen). Gurgeltests und Selbsttests werden aufgrund der niedrigen Trefferquote nicht anerkannt.

Die Exponate der Ausstellung werden auch virtuell im Internet dargeboten.
Gerne werden Führungen nach Voranmeldung entgegengenommen: archiv.baukunst@uibk.ac.at
Infos: +43 (0512) 507-33101, 507-33102


Downloads:
Informationen digitaler Tisch
Weitere Fotos zur Ausstellung Theodor Fischer im Adambräu
ORF Beitrag Südtirol heute vom Freitag, 23.04.2021, um 18:30 Uhr, Sequenz ab 12:55min
Der Ausstellungskatalog ist bei der Universitätsbuchhandlung A. Weger Brixen erhältlich. http://www.weger.net/






Letzte Änderung am: 26. Apr.21
 
Ausschreibung Senior Scientist mit Doktorat (ArchivarIn)
   
Das Archiv für Bau.Kunst.Geschichte verstärkt sein Team



Wir suchen für ehest möglich einen Senior Scientist mit Doktorat (Archivar*in).

Beschäftigungsausmaß und Anstellungsdauer
- 40 Stunden/Woche
- 4 Jahre mit der Möglichkeit zur Entfristung bei fortdauerndem Bedarf und positiver Leistungsbeurteilung

Hauptaufgaben
- Erschließung und Betreuung von Bild- und Sammlungsbeständen des Archivs
- Schwerpunkt ist die Inventarisierung und Digitalisierung von Nachlässen
- Mitarbeit beim Aufbau der digitalen Infrastruktur und Koordination sämtlicher Digitalisierungsprozesse (in enger Zusammenarbeit mit dem Zentralen Informatikdienst)
- Betreuung der neu entstehenden Datenbank
- selbständige Forschungs- und Publikationstätigkeit sowie Drittmitteleinwerbung
- Einschlägige Lehre im Ausmaß von 4 Semesterwochenstunden (mit der Möglichkeit der Reduktion auf 2 Semesterwochenstunden)

Erforderliche Qualifikation
- Abgeschlossenes Hochschulstudium mit Promotion (Architektur oder Kunstgeschichte)
- Ausbildung zum Archivar*in im höheren Archivdienst (Aufbaukurse Archivwesen) und/oder nachgewiesene Erfahrungen bei der Erschließung archivalischer Bestände
- fundierte Kenntnisse der digitalen Archivstandards
- Erfahrung mit archivspezifischen Digitalisierungsprojekten / ausgezeichnete EDV- und MS-Office-Kenntnisse (Word, Excel, Outlook, PowerPoint)
- vertiefte Kenntnisse der Kunst- und Architekturgeschichte, speziell des 20. Jahrhunderts sind erwünscht
- sehr gute Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift, auch in englischer Sprache
- Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft
- Belastbarkeit

Stellenprofil
Die Beschreibung der mit dieser Stelle verbundenen Aufgaben und Anforderungen finden Sie unter:
https://www.uibk.ac.at/universitaet/profile-wiss-personal/senior-scientists-doktorat-phd.html

Entlohnung
Für diese Position ist ein Entgelt von brutto € 3.946 / Monat (14 mal)* vorgesehen. Darüber hinaus bietet die Universität zahlreiche attraktive Zusatzleistungen.
(https://www.uibk.ac.at/universitaet/zusatzleistungen/)
*Stand 2021

Wir freuen uns auf Ihre Onlinebewerbung bis 07.05.2021.
Den Link hierzu finden Sie im Kontext der Stellenausschreibung der Universität Innsbruck: https://lfuonline.uibk.ac.at/public/karriereportal.details?asg_id_in=11862
Bewerbungen, die per Email oder Post direkt ins Archiv für Bau.Kunst.Geschichte gesendet werden, können leider nicht berücksichtigt werden.
Letzte Änderung am: 19. Apr.21
 
Neues Archiv für Bau- und Kunstgeschichte
   
Universität Innsbruck stärkt die kunsthistorische Forschung

An der Universität Innsbruck wird ein neues Archiv für Bau.Kunst.Geschichte als eine interfakultäre Organisationseinheit unter Beteiligung der Fakultät für Architektur und der Philosophisch-Historischen Fakultät eingerichtet. Es entsteht aus dem Zusammenschluss des 2005 gegründeten Archivs für Baukunst mit Sammlungen des Instituts für Kunstgeschichte und wird auch weiterhin im ehemaligen Adambräu-Gebäude beheimatet sein.


Adambräu, Fotografie Christof Lackner

Mit dem an der Fakultät für Architektur gegründeten Archiv für Baukunst verfügte die Universität Innsbruck schon bisher über ein weithin sichtbares Kompetenzzentrum für die Sammlung, Dokumentation und wissenschaftliche Bearbeitung von Materialien der Architektur und Ingenieurbaukunst mit einem Schwerpunkt auf dem zentralen Alpenbereich mit Tirol, Südtirol und den Nachbarregionen Trentino und Vorarlberg seit dem 19. Jahrhundert. Dieses Archiv wird nun um Nachlässe und Lehrsammlungen des Instituts für Kunstgeschichte erweitert und neu als Archiv
für Bau.Kunst.Geschichte zwischen der Fakultät für Architektur und der Philosophisch-Historischen Fakultät positioniert.

Bewahrung des kulturellen Erbes
„Das neu aufgestellte Archiv wird seine Bestände der Öffentlichkeit in Ausstellungen und Publikationen, Tagungen und Vorträgen noch besser zugänglich und der internationalen Forschung verfügbar machen können“, freut sich Rektor Tilmann Märk über diese Neugründung. „Die neue Einrichtung leistet nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Bewahrung des kulturellen Erbes und zur Förderung der Forschung, sondern wird darüber hinaus auch in die Lehre eingebunden werden. Vor allem aber bietet sie neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Fakultätsgrenzen hinweg.“ Die neue interfakultäre Organisationseinheit ist dem Rektor unterstellt und wird interimistisch vom Kunsthistoriker Christoph Hölz geleitet. Beratend steht ihm ein Beirat zur Seite, dem neben Vertreter*innen der Universität die Südtiroler Bauhistorikerin Wittfrida Mitterer, die Vorarlberger Architektin Vera Purtscher und der Salzburger Architekturhistoriker und Publizist Norbert Mayr angehören. „Die neue Einrichtung soll bestmögliche Rahmenbedingungen für die Sammlung, Dokumentation und wissenschaftliche Bearbeitung von Materialien der Architektur, Ingenieurbaukunst und Kunstgeschichte bieten – und die Sichtbarkeit von bildender Kunst an der Universität Innsbruck nach innen und vor allem auch nach außen noch wesentlich erhöhen“, so die Dekanin Gabi Seifert und der Dekan Dirk Rupnow.

Vielfältige Sammlungen
Zu den Sammlungen des Instituts für Kunstgeschichte, die in das neue Archiv integriert werden, zählen Werke des Malers, Graphikers und Kunsthistorikers Paul von Rittinger, der Nachlass von Hans Semper, dem Sohn des berühmten Architekten und Kunsttheoretikers Gottfried Semper und ersten Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck, die ursprüngliche Lehrmittelsammlung des Instituts bestehend aus rund 10.000 Fotografien und 5.000 Druckgrafiken sowie Werke und Dokumente des Malers und Graphikers Lois Hechenblaikner, des Malers Franz Schwetz, des Architekten Hans Fritz und des Malers Franz Lettner und vieler anderer. Die bauhistorischen Sammlungen des neuen Archivs bestehen neben Architekturzeichnungen aus Fotografien, Architekturmodellen, Korrespondenzen, Abrechnungen sowie privaten Originaldokumenten bis hin zu ausgewählten Möbeln und umfassen unter anderem die „Gründerväter“ der Tiroler Moderne: Franz Baumann, Hans Feßler, Max Haas, Clemens Holzmeister, Oskar Kleschatzky, Alfred Karl Matuella, Otto Mayr, Siegfried Mazagg, Hubert Prachensky, Theodor Prachensky, Wilhelm Nicolaus Prachensky, Wilhelm Stigler sen., Bruno Tinhofer, Lois Welzenbacher sowie das umfangreiche Archiv der Baufirma Retter.

Rückfragehinweis:
Priv.-Doz. Dr. Christoph Hölz
Archiv für Bau.Kunst.Geschichte
Universität Innsbruck
Tel.: +43 512 507 33101
E-Mail: christoph.hoelz@uibk.ac.at
Letzte Änderung am: 27. Jan.21
 
VORSCHAU VERANSTALTUNGEN 2021
   

FROHE WEIHNACHTEN UND EIN GUTES NEUES JAHR WÜNSCHT IHNEN UND IHRER FAMILIE DAS TEAM DES ARCHIVS FÜR BAUKUNST

Das Archiv ist vom 24.12.2020 bis 10.01.2021 geschlossen.


Haus Emil Amonn, Oberbozen / Soprabolzano, 1911. Fotografie René Riller. Courtesy Stadtmuseum Bozen

Tagung und Buchpräsentation
Anlässlich des 80. Geburtstages am 22. Februar von em. Univ.-Prof. Dr. Rainer Graefe, Gründer des Archivs für Baukunst
Vladimir G. Šuchov (1853-1939). einfach leicht. Netze, Gitter und andere Baukonstruktionen,
2 Bände, Geymüller Verlag, Aachen / Berlin 2021

Ausstellung und Tagung
Theodor Fischer in Tirol - Architekt der Zeitenwende
Schule Lana, Südtirol und Post- und Sparkassengebäude, Hall in Tirol.
Konzipiert vom Kuratorium für technische Kulturgüter, Bozen, in Zusammenarbeit mit dem Archiv für Baukunst

weitere Ausstellungen
Anlässlich der Schenkung des Büroarchivs
Amonn & Fingerle 1906-1940. Liebe für das Haus
Kuratiert von Architekt Christoph Mayr Fingerle (1951-2020) in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Bozen

Ludwig Mies van der Rohe. Wiederherstellung / Reconstruction
Fotografien von Klaus Kinold

Fakultätsausstellung potenziale 3
Forschung an der Fakultät für Architektur

Aufgrund der Corona-Pandemie werden Termine zeitnah auf der Homepage und via Mailinglist bekannt gegeben
Letzte Änderung am: 23. Dec.20
 
MIES UND WELZENBACHER IM KONTEXT DER MODERNE
   

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Über Lois Welzenbacher“

„Mies und Welzenbacher im Kontext der Moderne“
Dietrich Neumann, Brown University, Providence, Rhode Island, USA

Zeit: Mittwoch, 15. Januar 2020, 19:00 Uhr
Ort: Adambräu E1

Zum Thema
Der Vortrag setzt sich mit Parallelen und Unterschieden im Werk und der kritischen Rezeption von Ludwig Mies van der Rohe und Lois Welzenbacher Ende der zwanziger und dreißiger Jahre auseinander. Unübersehbare Gemeinsamkeiten zeigen etwa das Haus Lange von Mies in Krefeld (1928, weitgehend original und denkmalgeschützt) und Welzenbachers Haus Schulz in Recklinghausen (1928, kriegszerstört, stark verändert wiederaufgebaut), nicht nur in der Materialwahl der charakteristischen, rötlich violetten Klinkerverkleidung. Trotzdem findet man auch deutliche Unterschiede. Während Mies sich mit zunehmendem Alter immer mehr wiederholte, und im Grunde fast nie überzeugend auf den Kontext reagiert hat, bewies Welzenbacher eine größere Flexibilität und bezog sich zeitlebens auf die Situierung des Gebäudes in Natur und Landschaft.









Zum Referenten
Dietrich Neumann (born 1956 in Göttingen, Germany) is a professor for the history of Modern Architecture and director of Urban Studies at Brown University. He was trained as an architect in Munich, Germany and at the Architectural Association in London and received his PhD from Munich University. His publications have dealt with the history of skyscrapers, movie set design, architectural illumination, building materials and in particular with the work of Ludwig Mies van der Rohe.
He has won fellowships at the Canadian Center for Architecture in Montréal, the Institute for Advanced Study at Princeton, at the American Academies in Berlin and Rome and won the Founder’s and Philip Johnson Awards from the Society of Architectural Historians, where he served as president 2008-2010 and was named a fellow in 2018. He was the first Vincent Scully Visiting Professor at Yale and is a member of the Committee on Architecture and Design at the Museum of Modern Art.


Downloads:

Vortrag Dietrich Neumann
Letzte Änderung am: 21. Nov.19
 
 
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