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AUSSTELLUNG l 2. bis 15. September 2016
   


DIE KÜNSTLERFAMILIE PRACHENSKY
2. bis 15. September 2016
Archiv für Baukunst, Innsbruck

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11:00 - 18:00 Uhr
Führungen und Sonderöffnungen auf Anfrage

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG:
Donnerstag, 1. September 2016, 19:00 Uhr

Anlässlich des 100. Geburtstags von Hubert Prachensky zeigt das Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck eine zweiwöchige Jubiläumsausstellung. Der gleichzeitige 50. Geburtstag des Grafikers Alexander Prachensky, eines Enkels von Hubert, definierte das Konzept mit: erstmals soll eine Ausstellung des Archivs die gesamte Innsbrucker Künstlerfamilie vorstellen und die Bandbreite der entwerferischen und gestalterischen Arbeit von fünf Generationen vor Augen führen. Die Zusammenschau der unterschiedlichen Arbeitsbereiche – von Architektur, Malerei, Zeichnung, Kunst- und Werbegrafik, Fotografie und Experimenteller Film bis zum Möbeldesign und Kunsthandwerk – vermittelt einen Einblick in eine schier überbordende Kreativität.

In diesem Rahmen wird mit Michael Prachensky ein Visionär, Erfinder und Querdenker gezeigt, der sich den interdisziplinären Natur-, den Geisteswissenschaften und den Künsten der modernen Technik verschrieben hat. Im März 2016 wurde er dafür in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg aufgenommen.

Jedes der Familienmitglieder wird mit ausgewählten Beispielen seiner Arbeit vertreten sein. Mit der Ausstellung soll auch an die mäzenatische Rolle von Hubert Prachensky erinnert werden, der dem Archiv für Baukunst im Mai 2005 die architektonischen Nachlässe von Theodor, Wilhelm Nicolaus und Hubert Prachensky sowie die gemeinsamen Arbeiten von Hubert und Michael geschenkt und dem damals neu gegründeten Archiv eine bedeutende Sammlung hinterlassen hat.

Programm als Download (PDF)
Letzte Änderung am: 08. Aug.16
 
PRESSESPIEGEL l Kontinuität und Wandel
   
'Innsbruck informiert' berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die Ausstellung 'Kontinuität und Wandel - Stadt- und Ortsbildschutz in Tirol 1976-2016', die ab 6. Okober 2016 in Innsbruck gezeigt wird (den Artikel als PDF zum Lesen findet man hier).

Weitere Informationen zur Ausstellung in Innsbruck folgen in Kürze.

Letzte Änderung am: 08. Aug.16
 
PRESSESPIEGEL l Kontinuität und Wandel
   
Die Tageszeitung 'Die Presse' hat letzten Freitag (17. Juni 2016) einen interessanten Artikel über unsere aktuelle Wanderausstellung 'Kontinuität und Wandel - Stadt- und Ortsbildschutz in Tirol 1976-2016' gebracht (den Artikel als PDF zum Lesen findet man hier).

Letzte Änderung am: 23. Jun.16
 
WANDERAUSSTELLUNG l Kontinuität und Wandel
   


KONTINUITÄT UND WANDEL
Stadt- und Ortsbildschutz in Tirol 1976-2016


Bisherige Stationen:
1. bis 18. Mai 2016, Salzlager Hall

JETZT:
6. bis 17. Juni 2016, Kultursaal Obertilliach

weitere Infos unter: http://www.obertilliach.gv.at/Dateien/Sonstige/20160602_Kontinuitaet_03.pdf

Weitere Stationen:
September 2016, St. Johann in Tirol
Oktober 2016, Innsbruck
November 2016, Reutte
Jänner 2017, Hopfgarten im Brixental
März 2017, Pfunds
Letzte Änderung am: 01. Jun.16
 
AUSSTELLUNG l 1. bis 18. Mai 2016
   


KONTINUITÄT UND WANDEL
Stadt- und Ortsbildschutz in Tirol 1976-2016

1. bis 18. Mai, Salzlager Hall, Saline 18
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 - 17:00 Uhr

Seit 1976 gibt es Tirol ein Stadt- und Ortsbildschutzgesetz, kurz SOG, genannt. Die Landesregierung entsprach damit dem dringenden Wunsch der Bürgerschaft nach Erhalt und Pflege ihrer historisch gewachsenen Städte und Dörfer. Denn die vertraute Umgebung der Straßen, Plätze und Häuser stiftet Identität und Heimat. Das Gesetz sollte die Kontinuität des Alten gewährleisten und zugleich den notwendigen Wandel einer lebendigen Stadt begleiten. Zu diesem Zweck wurde der Sachverständigenbeirat SVB als beratendes Organ eingesetzt und die finanzielle Förderung zur Unterstützung von Hausbesitzern bei Sanierung und Erhalt ihrer Häuser nach denkmalpflegerischen Kriterien gesetzlich verankert.
Vierzig Jahre später existieren in Tirol zwanzig so genannte Schutzzonen, die Altstädte, gründerzeitliche Viertel und dörfliche geprägte Ortskerne umfassen: Hall in Tirol, Hopfgarten im Brixental, Kitzbühel, Kufstein, Lienz, Obertilliach, Pfunds, Rattenberg, Reutte (mit Ehrenberg), St. Johann in Tirol, St. Veit in Defereggen. Innerhalb der Landeshauptstadt Innsbruck sind neun Stadtteile, von denen jeder ein charakteristisches Erscheinungsbild besitzt, als eigenständige Schutzzonen ausgewiesen: Altstadt, Wilten, Mariahilf-Hötting-St. Nikolaus, Saggen, Mühlau, Arzl, Amras und Igls.
Neben dem Denkmalschutz, der auf Grundlage eines Bundesgesetzes einzelne Gebäude betreut, ist der Stadt- und Ortsbildschutz ein wesentliches Instrument, um unsere Umwelt, die mehr denn je dem Druck der Veränderung ausgesetzt ist, auch für nachfolgende Generationen zu bewahren.

Eigens für die Ausstellung wurden sämtliche Schutzzonen in Tirol mit Helikopter und Drohnen beflogen, um Bilder und Filme zu gewinnen, die uns die wohl bekannten Städte und Dörfer neu erfahren lassen. Die Vogelperspektive eröffnet Einsichten in nie Gesehenes und verschafft einen Überblick, der über die Stadtgrenzen hinaus die spektakuläre Umgebung einbezieht.
Gerade im Zusammenspiel von Landschaft, Natur und bebauten Siedlungsstrukturen kommt die Einzigartigkeit dieser Jahrhunderte alten Kulturlandschaft Tirols zum Ausdruck. Eindrucksvoll zeigen diese Aufnahmen den erhaltens- und schützenswerten Bestand an städtebaulichen und architektonischen Kulturgütern im Herzen der Alpen. Sie machen uns aber auch auf die Notwendigkeit eines aktiven Ortsbildschutzes aufmerksam, der nicht von staatlichen Ämtern verordnet und allein durch Gesetze gewährleistet werden kann, sondern nur durch die Beteiligung Aller erreicht wird.

Der 1982 in Hall in Tirol geborene Architekturfotograf David Schreyer wurde mit der Dokumentation aller in der Ausstellung gezeigten Gebäude beauftragt. Das hat er jenseits der üblichen Sehgewohnheiten getan und sagt dazu:
„Als fotografierender Architekt interpretiere ich die von Architekturschaffenden erdachten Räume. Wissen über Raum und Licht sind die Grundlagen meiner Arbeit. Vor Ort forsche ich am Objekt, versuche tagtägliche Abläufe, äußere Umstände und die Haltung des Architekturschaffenden zu verstehen. Um all dies mit Hilfe von fotografischen Werkzeugen zu verdichten. So wird das Architekturbild zu einem Ausrufezeichen für mehr Baukultur.“

David Schreyer studierte an der Universität Innsbruck Architektur und schloss das Studium 2011 mit der aus Theorie, Gespräch und Bild bestehenden Arbeit ‚Bilder von Räumen’ ab. Seit 2004 arbeitet David Schreyer als Bilder¬macher mit den Spezialgebieten Architekturbild, Bildbericht und Freie Arbeiten. Er lebt und arbeitet am Land und in der Stadt, aktuell: Tirol und Wien.

Zur Ausstellung erscheint im Verlag Ablinger.Garber das gleichnamige Buch mit Beiträgen von Friedrich Bouvier, Thomas Gunzelmann, Walter Hauser, Christoph Hölz, Peter Hollmann, Nikolaus Juen, Georg Pendl, Wilfried Schaber, Thomas Unterkircher, Benno Weber und zahlreichen weiteren Autoren aus dem SVB, der Tiroler Landesregierung und dem Bundesdenkmalamt. Sie geben Einblick in die Entstehung des Stadt- und Ortsbildschutzes in Tirol und ziehen Bilanz aus der in vier Jahrzehnten geleisteten Arbeit. Mehr als 150 Objekte werden vorgestellt und in Text und Bild erläutert. Vergleiche mit dem Ensembleschutz in Salzburg und Graz, Bayern und Südtirol stellen den Tiroler Stadt- und Ortsbildschutz in den Kontext überregionaler Betrachtung. Mit dem Buch erscheint unter der Regie und Produktion von Stefan Huber ein ca. 20 minütiger Dokumentarfilm mit Luftaufnahmen ausgewählter Schutzzonen Tirols.

Kontinuität und Wandel
Stadt- und Ortsbildschutz in Tirol 1976-2016
Christoph Hölz / Nikolaus Juen (Hg.),
Land Tirol, Abt. Bau- und Raumordnungsrecht
und Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck
Verlag Ablinger.Garber Hall in Tirol 2016
344 Seiten, zahlreiche Illustrationen und eine DVD zum Film
25.- EURO
Das Buch erscheint in der Schriftenreihe des Archivs für Baukunst
der Universität Innsbruck | Band 9

LAUFZEIT:
1. bis 18. Mai 2016

ÖFFNUNGSZEITEN DER AUSSTELLUNG:
Montag bis Freitag 10:00 - 17:00 Uhr
Führungen und Sonderöffnungen auf Anfrage

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG:
Samstag, 30. April 2016, 18:00 Uhr

ANLÄSSLICH DER ERÖFFNUNG SPRECHEN:
Landesrat Mag. Johannes Tratter
Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch
PD Dr. Christoph Hölz, Archiv für Baukunst
DI Nikolaus Juen, Vorsitzender des Sachverständigenbeirats

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VERANSTALTUNGEN IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG:

Freitag, 6. Mai 2016, 17:00 Uhr
Stadtführung zum Ortsbildschutz "erHALLten - Stadtarchäologie Hall"
Treffpunkt: Kurhaus Hall, Zielpunkt: Salzlager Hall

Freitag, 6. Mai 2016, 19:00 Uhr
Ausstellungsführung im Salzlager
mit DI Walter Hauser, Leiter des Denkmalamts Tirol und PD Dr. Christoph Hölz, Archiv für Baukunst
anschließend kleiner Empfang in Anwesenheit der Bürgermeisterin, Dr. Eva Maria Posch

Mittwoch, 18. Mai 2016, 17:00 Uhr
Ausstellungsführung im Salzlager

Mittwoch, 18. Mai 2016, 19:00 Uhr
Impulsvortrag mit Podiumsdiskussion zu "40 Jahre Ortsbildschutz in Hall in Tirol"
Veranstaltungsort: Stadtmuseum Hall

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DOWNLOADS UND LINKS:

Programm als Download (PDF)
Pressebilder als Download (ZIP)
Link zum Filmteaser auf YouTube

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PRESSESPIEGEL:

Stadtzeitung Hall (Ausgabe 17/2016 vom 28. April 2016)
Tirol Heute (Sendung vom 30. April 2016)
Pressemitteilung des Landes Tirol (30. April 2016)
Tiroler Tageszeitung (Onlineausgabe, Bericht vom 1. Mai 2016)
KOMMUNAL (Onlineausgabe, Bericht vom 2. Mai 2016)
Tiroler Bezirksblätter (Onlineausgabe, Bericht vom 3. Mai 2016)
Die Presse (Ausgabe vom 17.06.2016)

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Letzte Änderung am: 13. Apr.16
 
 
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