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Vortrag am 23. Mai 2019, 19:30 Uhr
Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck

HENRY VAN DE VELDE UND DAS BAUHAUS
Priska Schmückle von Minckwitz

zum Thema
Das 1919 in Weimar gegründete Bauhaus wäre ohne den Wegbereiter Henry van de Velde nicht entstanden. Er war es, der den jungen Walter Gropius als möglichen Nachfolger für die Leitung seiner 1907 eröffneten Kunstgewerbeschule vorschlug. Hundert Jahre nach der Gründung der weltweit wahrscheinlich berühmtesten Kunstschule ist es wichtig zu beleuchten was beide Institutionen verbindet und wie beide eine zentrale Rolle in der Entwicklung der modernen Formen und Ästhetik gespielt haben. Nicht zuletzt soll die nur wenigen bekannte Schulgründung Institut supérieur des arts décoratifs (École La
Cambre) van de Veldes aus dem Jahr 1927 in den Vergleich einbezogen werden.

Zur Referentin
Priska Schmückle von Minckwitz ist Architekturhistorikerin; sie lebt und arbeitet in Paris. Nach einem Studium der Kunstgeschichte an der Sorbonne Paris IV und an der Freien Universität in Berlin, beriet sie die Restaurierung der Villa Esche in Chemnitz sowie weitere Denkmapflegerische Projekte zum Werk Henry van de Veldes. Sie ist Mitglied des Vereins Fonds Henry van de Velde, das in Zusammenarbeit mit der ENSAV-LA Cambre und der Faculté d'architecture La Cambre-Horta ULB im Februar 2019 in Brüssel eine Tagung zum Thema Henry van de Velde und das Bauhaus abhielt. Ihr Vortrag in Innsbruck am 23. Mai wird ein Einblick bieten in die Ergebnisse jener Tagung, die das Thema erstmalig gründlich erfasste.







Die Architektur der Zwischenkriegszeit wird noch immer häufig allein mit Begriffen wie Klassische Moderne, Avantgarde, Neues Bauen, Funktionalismus, Rationalismus oder Internationaler Stil beschrieben. Seit den 1980er Jahren gibt es freilich beträchtliche Anstrengungen, den Blick zu weiten und auch andere Ausprägungen der Moderne zu betrachten.
Das 100jährige Jubiläum des Bauhauses 2019 soll zum Anlass genommen werden, einen kritischen Blick auf die Forschungen zur Moderne, oder besser: zur Multiplen Moderne zu werfen. In der Ausstellung »Tirol und die Moderne« sollen in einer synchronoptischen Darstellung die Tiroler Moderne und die wesentlichen anderen Strömungen der Moderne gemeinsam dargestellt werden, um deren Verflechtungen und Parallelitäten, aber auch deren Unterschiedlichkeiten deutlich zu machen.

Dauer: 04. 02.19 – 02.03.19

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 14h – 19h
Sa: 11h – 16h
Sonn- und Feiertage geschlossen

Letzte Änderung am: 31. Jan.19
 
   
Letzte Änderung am: 11. Jan.19
 
 
©Archiv für Baukunst