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Vorankündigung
BLOCKSEMINAR ZUR SOG AUSSTELLUNG WS2016/2017
Kunstgattungen II
PD Dr. Christoph Hölz & Ao. Univ.-Prof. Dr. Lukas Madersbacher



KUNSTGATTUNGEN II
PD Dr. Christoph Hölz / Ao. Univ.-Prof. Dr. Lukas Madersbacher
Seminar SE2, LV 618006, 5 ECTS, Bachelor-/Master-Wahlfach, WS 2016/17
Anmeldung für Architekturstudenten: LFU online unter 'Interdisziplinäres Studieren'

Das Seminar findet anlässlich der Ausstellung 'KONTINUITÄT UND WANDEL - Tiroler Stadt- und Ortsbildschutz 1976-2016' statt. Die Teilnehmer sind Studierende der Architektur und Kunstgeschichte, die in Zweiergruppen zusammenarbeiten. Der Diskurs zwischen den Disziplinen soll im Seminar anhand von Vorträgen, Diskussionen und Referaten geübt werden: die Darstellung historischer Fakten, die Bewertung alter und neuer Bausubstanz, architektonischer und städtebaulicher Entwürfe. Ortstermine und Begehungen der Objekte sowie Treffen mit beteiligten Architekten und Besitzern ergänzen das Seminar.

Themen: Haus der Musik, Kaufhaus Tirol, Geschäftslokale Altstadt, Ortsbilder historischer Plätze

Bewerbung für die Themen ab sofort per Mail an:
Christoph Hölz: christoph.hoelz@uibk.ac.at oder
Lukas Madersbacher: lukas.madersbacher@uibk.ac.at

Einführungsveranstaltung:
Mittwoch, 5. Oktober 2016, 13:45 Uhr
Rückgebäude des Palais Sarnthein/Upcycling Studio
Maria-Theresien-Straße 57 (Eingang von der Salurner Straße aus)


Vorankündigung
MODELLBAUREIHE BLOCKSEMINAR SS2016
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien
Stephan Schlatter, Aspekte Historischer Komposition



Vorankündigung SS 2016
Seminar HOLZMEISTER BIS ZUMTHOR. Mit Exkursion
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277



BLOCKSEMINAR mit EXKURSION: Frankfurt - Saarbrücken- Aachen - Köln - Düsseldorf – Mönchengladbach

Termin: 10.-17. April 2016, verbindliche Anmeldung
Exkursionsleitung: PD. Dr. Christoph Hölz

Inhalt: Das Seminar widmet sich ausgewählten Bauten und Projekten des 20. Jahrhunderts im Westen Deutschlands. Im besonderen Fokus stehen Kirchenbauten von Clemens Holzmeister sowie von Dominikus und Gottfried Böhm. Weitere profane Bauten von Peter Zumthor und Heinz Bienefeld stehen auf dem Programm.

Einführungsveranstaltung: Dienstag, 8. März 2016, 18:00 Uhr

Zeitungsartikel aus der 'Saarbücker Zeitung' als Download (PDF)
Zeitungsartikel aus der Zeitung 'Neues aus Merzig' als Download (PDF)

Vorankündigung SS 2015
Seminar Hauptstadtplanungen im 20 Jhrdt. mit Exkursion nach Ankara
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277



Plakat: Perspektivische Studie des neuen Regierungsviertels auf der weiten Anhöhe über der Altstadt von Ankara. Clemens Holzmeister 1940. Foto-Repro: Foto-Sender Istanbul

Termin: 6. bis 12. April 2015, Kosten vorraussichtlich: 550,00 Euro, beschränkte Teilnehmerzahl, verbindliche Anmeldung mit Anzahlung erforderlich bis November 2014
Exkursionsleitung: PD. Dr. Christoph Hölz in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Botschaft und dem GoetheInstitut in Ankara.

Inhalt: Die Planung der neuen Hauptstadt Ankara für die laizistische Republik Türkei unter Kemal Atatürk ist eine der großen städtebaulichen Leistungen des 20. Jahrhunderts. Sie ist nur zu vergleichen mit den Neugründungen und Erweiterungen von Hauptstädten wie Washington im 19. Jahrhundert und Canberra, New Delhi, Chandigarh und Brasilia im 20. Jhrdt.

Empfohlene Literatur:
Wolfgang Sonne: Representing the State, Capital City Planning in the Early Twentieth Century, Verlag: Prestel; 2003
Goethe Institut (HRsg.): Das Werden einer Hauptstadt. Spuren deutschsprachiger Architekten in Ankara; 2011
Oscar Niemeyer: Wir müssen die Welt verändern, Antje Kunstmann Verlag; 2013

Seminar Wintersemester 2014/15
Die Holzmeister Schule
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277


Inhalt: Der Studierende soll ein vertieftes Verständnis von Bauten der sog. Holzmeister-Schule gewinnen (Zeitraum 1920-1980). Die Beschreibung und Analyse wird anhand von ausgewählten Beispiele aus unterschiedlichen Baugattungen exemplarisch besprochen. Im Zentrum des Seminars steht die sogenannte Holzmeister-Schule. Clemens Holzmeister (1886 in Fulpmes in Tirol - 1983 in Hallein/Salzburg) war nicht nur einer der erfolgreichsten Architekten Österreichs, er war mit insgesamt 700 Studenten und Studentinnen auch einer der einflussreichsten Lehrer seiner Zeit. Als Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien (1924-1938, 1954-1957) und der Technischen Hochschule in Istanbul (1940-1949) sowie als Leiter der Meisterklasse für Architektur an der Kunstakademie in Düsseldorf (1928-1932) prägte er Generationen von Architekten. Zu ihnen zählen Hans Hollein, Josef Lackner, Wilhelm Holzbauer und Gustav Peichl in der jüngeren, Erich Pattis, Otto Strohmayr und Hubert Prachensky in der älteren Generation.

Methoden: Am Archiv für Baukunst der LFU läuft seit zwei Jahren eine umfangreiche Forschungsarbeit zu Clemens Holzmeister und der Architektur der "moderaten Moderne" im 20. Jahrhundert. Das Seminar greift dieses Thema auf und in den Unterrichtsstunden und Exkursionen sollen die Ergebnisse mit Studierenden diskutiert werden. Bauten und Projekte von Holzmeister und/oder seinen Schülern werden somit exemplarisch untersucht. Im Seminar sollen ausgewählte Bauwerke von Holzmeister und seinen Schülern besprochen und analysiert werden. Der Kurs wird als Blockseminar durchgeführt. Termine nach Vereinbarung. Voraussetzung zum Erwerb des Scheins sind die regelmäßige Teilnahme an den Treffen und die Übernahme eines Referats. Mündliche Abschlussprüfung. Mehrere Tagesexkursion zu ausgewählten Bauten. Termine mit Besichtigungen des Originals nach Vereinbarung.

Prüfungsmodus: Referat; Exkursionsteilnahme; mündliche Abschlussprüfung

Literatur: Aydan Balamir (Hg.) Clemens Holzmeister: çagin dönümünde bir mimar / An Architect at the turn of an era, Istanbul, Boyut 2010
Holzmeister, Clemens, Bd. 1, Selbstbiographie, Werkverzeichnis, 1976
Holzmeister, Clemens, Architekt in der Zeitenwende, Salzburg [u.a.] Verl. Das Bergland-Buch, RVK (Regensburg) Band [1]. Selbstbiographie, Werkverzeichnis. 1976, Band [2]. Sakralbau, Profanbau, Theater. 1978
Posch, Wilfried, Clemens Holzmeister, Architekt zwischen Kunst und Politik, Salzburg 2010
Nicolai, Bernd, Moderne und Exil. Deutschsprachige Architekten in der Türkei 1925-1955, Berlin 1998
Riegele, Georg, und Georg Loewit [Hrsg.], Clemens Holzmeister, anlässlich der Ausstellung "Clemens Holzmeister" auf der RLB Kunstbrücke, Raiffeisen-Landesbank Tirol, Innsbruck 2000

Voraussetzungen: Teilnahme an der 2. internat. Holzmeister-Fachtagung im Archiv für Baukunst 16.-18. Oktober 2014 ist verpflichtend. Info und Anmeldung unter http://archiv-baukunst.uibk.ac.at oder in der Einführungsveranstaltung

Anmerkungen: Dienstag, 7.10.2014, 18:15 Uhr im Archiv für Baukunst, Lois Welzenbacherplatz 1 (im Adambräu), Ebene 6, 6020 Innsbruck

Lehrzielkatalog

Seminar Sommersemester 2014
Architekturfotografie in Innsbruck
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277


Inhalt: Architekturfotografie stellt in unserer alltäglichen Wahrnehmung eine mehr oder weniger standardisierte, technische Disziplin dar, die oft nicht viel Spielraum für künstlerische Interpretationen des Fotografen lässt. In Büchern, Zeitschriften, Führern und im Internet werden uns in relativ ähnlicher Sichtweise Bauten näher gebracht, die wir unter Umständen nie vor Ort besichtigen können. Das heißt, das Foto bleibt unsere einzige Referenz und unsere Vorstellung von diesem Bau wird eher durch das Foto, als durch das Original geprägt. Als Autor hat hier der Fotograf also zum einen die verantwortungsvolle Aufgabe, ein Gebäude korrekt Wiederzugeben Auf der anderen Seite kann es nicht nur darum gehen, als 100%-iger Dienstleister zu fungieren und somit quasi nicht in Erscheinung zu treten, sondern auch darum, dem eigenen Blick und der Inspiration zu folgen und eine durchaus subjektive Sichtweise zu vertreten. Denn nur dann gelingt es, die Architektur auch als Abbild spannend zu halten.

Methoden: Das Seminar beschäftigt sich mit „Architekturfotografie in Innsbruck“. Jeder Seminarteilnehmer/jede Seminarteilnehmerin soll ca. 10 Bauten in Innsbruck fotografisch dokumentieren. Mitveranstalter des Seminars sind der Münchner Fotograf Quirin LEPPERT und die Architektin Veronika WEISS. Die Bilder werden in detaillierten Besprechungen analysiert und mögliche Verbesserungen der Abbildungen diskutiert. Die jeweils gelungensten Aufnahmen sollen im Rahmen des Buchprojekts „Architekturführer Innsbruck“ praktische Verwendung finden und im Wintersemester 2014/15 im Archiv für Baukunst ausgestellt werden.

Prüfungsmodus: Anfertigung von Fotografien. Mündliche Besprechung und Beurteilung.

Literatur: Als Referenz gelten die Architekturführer im Reimer-Verlag Berlin, z.B. Architekturführer München, 1. Auflage 1994; 3. überarbeitete und erweiterte Auflage, Dietrich Reimer Verlag Berlin, 2007, ISBN 978 3 -496-01359-4

Voraussetzungen: Vorstellungsgespräch bei den Seminarleitern in der ersten Sitzung (evtl. Vorlage selbst gemachten Architekturfotografien)

Anmerkungen: Einführungsveranstaltung 20. März 2014, 10:00 Uhr im Archiv für Baukunst (im Adambräu), Lois Welzenbacherplatz 1, Ebene 6. Alle weiteren Veranstaltungstermine werden vereinbart. Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt.

Lehrzielkatalog

Seminar Wintersemester 2013/2014
Clemens Holzmeister
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277



Seminar Sommersemester 2013
Vom Werkbund zum Bauhaus
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277



Archivstudien zum Thema: Vom Werkbund zum Bauhaus. Beide Institutionen haben die Entwicklung der Moderne zwischen 1907 und 1933 nachhaltig beeinflusst. Im Seminar geht es darum, ihre Aufgaben und Ziele anhand von einzelnen Beispielen zu analysieren und zu besprechen. Sowohl der Werkbund als auch das Bauhaus haben in der Architekturgeschichte Tirols Spuren hinterlassen. Nur wer die großen Zusammenhänge kennt und versteht, vermag die Entwicklungsgeschichte vor Ort "im Kleinen" richtig einzuschätzen.

Das Blockseminar wird mit einer 7tägigen Exkursion gekoppelt, um die originalen Schauplätze und Bauten der 20er und 30er Jahre zu studieren: historisches Bauhausgebäude von Walter Gropius, Meisterhäuser, Siedlung Törten, Arbeitsamt und Bauhaus-Universität (ehem. Kunstgewerbeschule von van de Velde) sowie Gartenstadt Hellerau in Dresden von Richard Riemerschmid. Besuch der Ausstellungen über Peter Behrens in Erfurt (24.3.-16.6.) und Henry van de Velde in Weimar (29.3.-12.6.)

Literatur: Christopher Wilk (Hg.), MODERNISM. Designing a new world 1914-1939, V&A Pub., London 2006 Magdalena Droste, bauhaus 1919-1933, bendikt taschen Verlag, Köln 1998 Norbert Huse (Hg.), Vier Berliner Siedlungen der Weimarer Republik, bauhaus-Archiv/Argon-Verlag, Berlin 1987 Bauhaus-Archiv Berlin/Klassik Stiftung Weimar/Stiftung Bauhaus Dessau (Hg.), modell bauhaus, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2009

Einführungsveranstaltung: Dienstag, 12.03.2013, 18:15 Uhr im Archiv für Baukunst, Lois Welzenbacherplatz 1, 6. Stock (im Adambräu), 6020 Innsbruck

Lehrzielkatalog

Seminar Wintersemester 2012/2013
Jugendstil / Art Nouveau. Beginn der Moderne um 1900
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277



Ziel des Seminars ist die Untersuchung und Analyse von Bauten der Jahrhundertwende. Im Zentrum stehen also Gebäude, Architekten und Künstler in ganz Europa. Um die Anfänge des Jugendstils und Art Nouveau zu verstehen, müssen deshalb auch die angewandten Künste in die Betrachtung einbezogen werden. In den Seminarsitzungen soll gemeinsam versucht werden, die "Stilwende um 1900" in Ihrer ganzen Tiefe zu verstehen und den radikalen Bruch zwischen Historismus des 19. Jahrhunderts und Moderne des 20. Jahrhunderts zu erklären und besser zu verstehen.

Literatur: Zur Einführung ins Thema (in Auswahl): Kathryn Bloom Hiesinger, Art Nouveau in Munich. Masters of Jugendstil, Munich, Prestel 1988Carl E. Schorske, Vienna. Fin-de-siècle, politics and culture, Princeton University Press 1980 Klaus-Jürgen Sembach, Art Nouveau Utopia: Reconciling the Irreconcilable, Cologne 2002 Kirk Varndoe, Vienna 1900: Art and Architecture, Museum of Modern Art, New York 1986 Peter Vergo, A thoroughly modern afternoon (Charles Rennie Mackintosh and the Music Room for Fritz Wärndorfer in Vienna 1902), Munich 2000 Kenneth Frampton, Modern Architecture: A Critical History, London 2007 Alle Titel auch in Deutsch verfügbar. Weitere Titel werden bei der Einführungsveranstaltung bekannt gegeben.

Einführungsveranstaltung: Dienstag, 09.10.2012, 18:15 Uhr im Archiv für Baukunst, Lois Welzenbacherplatz 1, 6. Stock (im Adambräu), 6020 Innsbruck

Lehrzielkatalog

Seminar Sommersemester 2012
BAUTEN DER DREISSIGER JAHRE
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277



Die dreissiger Jahre bieten ein weitaus breites Spektrum an Bauten als gemeinhin bekannt. Während in Deutschland die Architektur ab 1933 unter strenge Aufsicht der NS-Behörden gestellt wurde, bestand im Ständestaat Österreich noch weitgehend "Handlungsfreiheit". In Tirol entwickelte sich damals die oft gepriesenen "regionale Moderne". In Italien und Südtirol, wo seit 1922 das faschistische Regime Mussolinis installiert war, verlief die Entwicklung in wieder anderen Bahnen. Hartnäckig hält sich indes das Bild vom neoklassizistischen Repräsentationsgebäude als "das typische Abbild" der Architektur im totalitären Staat.

BAUTEN DER DREISSIGER JAHRE. Architektur im Nationalsozialismus und Faschismus in Deutschland, Österreich und Italien Das Master-Wahlfach-Seminar kann sinnvoll mit der Master-Wahlfach-Vorlesung (immer Dienstag, 16:00 c.t.) kombiniert werden. Dort werden in Ergänznung zu den Vorlesungen des Seminarleiters drei Gastvorlesungen angeboten: Prof. Dr. Wolf Tegethoff (zu Mies van der Rohe); Dr. Regina Prinz (über Architektinnen der 20er, 30er und 40er Jahre); Dr. habil. Wolfgang Voigt (zur konservativen Moderne in Deutschland: Schmitthenner, Bonatz und Tessenow).

Das Archiv für Baukunst bereitet für Herbst 2012 eine Ausstellung über Bauten der dreißiger Jahre in Oberbayern und Tirol vor. Studierende und Teilnehmer des Seminars sind aufgefordert, an diesem spannenden Projekt mitzuarbeiten: von der Recherche und Konzeption bis zur Realisierung.

Einführungsveranstaltung: Dienstag, 14.03.2012, 18:00 Uhr im Archiv für Baukunst, Lois Welzenbacherplatz 1, 6. Stock (im Adambräu), 6020 Innsbruck



Seminar Wintersemester 2011/2012
WOHNHÄUSER DER MORDERNE
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277



WOHNHÄUSER DER MODERNE. Struktur - Beschreibung - Analyse

Die Lebensreformbewegung und der Jugendstil reformierten die Architektur der Jahrhundertwende grundlegend: der Historismus wurde seit 1900 zum Feindbild in Architektur und Städtebau. Der Wohnhausbau - besonders Einfamilienhäuser, Villen und Landhäuser - war eines der großen Experimentierfelder der Moderne. Anhand von ausgewählten Beispielen sollen Bauten im gesamten europäischen und angelsächsischen Raum besprochen und analysiert werden. Wichtige Vertreter dieser Reformbewegung in der Baukunst sind Otto Wagner und Josef Maria Olbrich in Österreich, Frank Lloyd Wright in den USA, Hendrik Petrus Berlage in Holland, Hermann Muthesius, Peter Behrens, Henry van de Velde und Richard Riemerschmid in Deutschland. In Tirol, das uns unter dem Aspekt des Bauens in den Alpen besonders interessiert, sind Lois Welzenbacher, Clemens Holzmeister und Franz Baumann die bedeutendsten Architekten einer etwas jüngeren Generation. Neue Materialien, wie Beton wurden genauso experimentell verwendet, wie das ursprünglichste Baumaterial, das Holz. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Untersuchung vorfabrizierter Häuser. So wurden beispielsweise schon vor dem Ersten Weltkrieg industriell gefertigte Holzhäuser per Katalog angeboten.

Das Seminar besteht aus Referaten und Diskussionen sowie Exkursionen und Übungen vor Ort. Der Kurs wird als Blockseminar durchgeführt. Voraussetzung zum Erwerb des Scheins sind die regelmäßige Teilnahme an den Treffen und die Übernahme eines Referats. Tagesexkursion führen u.a. zur Ausstellung "Bauen mit Holz - Wege in die Zukunft" (10.11.2011 - 05.02.2012) in der Pinakothek der Moderne / Architekturmuseum der TU München sowie zu ausgewählten Privathäusern in Innsbruck und Umgebung.

Einführungsveranstaltung: Dienstag, 11. Oktober 2011, 16:00 Uhr im Archiv für Baukunst, Lois Welzenbacherplatz 1, 6. Stock (im Adambräu), 6020 Innsbruck

Ziel ist die intensive Beschäftigung mit dem Wohnhausbau der frühen Moderne, d.h. Beschreibung, Charakterisierung und Analyse einzelner Wohnhäuser.


Seminar Sommersemester 2011
METROPOLENVERGLEICH WIEN - PARIS
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277



Metropolenvergleich Wien- Paris
Exkursionszeitraum 28. April - 8. Mai 2011

Historische Stadtvergleiche vom Barock über Klassizismus, Historismus, Jugendstil und Art Déco bis zur Klassischen Moderne. Stadtresidenzen (Louvre-Hofburg) Barocke Schlossresidenzen (Versailles - Schönbrunn) Stadtpaläste (Mansard-Fischer von Erlach/Hildebrand) Stadtentwicklung im 19. Jahrhundert (Boulevards-Ringstraße) Opernhäuser (Staatsoper-Opéra Garnier) Jugendstil (Art Nouveau - Secessionismus) Moderne Verkehrskonzepte (Wiener Stadtbahn-Métropolitain) Zwischenkriegszeit (Expressionismus-Art Déco) Klassische Moderne (Le Corbusier-Adolf Loos)

Die Exkursion steht in Zusammenhang mit der Vorlesung und dem Seminar. Das heißt, das Seminar wird zum größten Teil durch die Teilnahme an der Exkursion und der Übernahme eines Referats abgedeckt. Die Vorlesung BAUGESCHICHTE 20. JAHRHUNDERT gibt einen Rahmen zur Exkursion und dem Seminar.

Ort
Archiv für Baukunst im ADAMBRÄU
Lois Welzenbacher Platz 1
6020 Innsbruck


Weitere Informationen
Dr. Christoph Hölz, 507-33101, christoph.hoelz@uibk.ac.at
 
 



Auferstanden aus Ruinen. Zerstörung und Wiederaufbau
Ziel ist zunächst die Vertiefung des Verständnisses für die Gestalt und das Werden unserer heutigen Städte und ihrer Architektur. Bedeutsam erscheint hier der Dreischritt: Neubauplanungen der dreißiger Jahre - Zerstörung im Zweiten Weltkrieg - Wiederaufbau nach 1945. Was geschah zwischen 1933 und 1955? Wie ging die Entwicklung vom "Reich für 1000 Jahre" zum "Wirtschaftswunderland"? Wer waren die wichtigsten Protagonisten? Welche Brüche und welche Kontinuitäten sind festzustellen? Wie verhält es sich also mit der Legende von "der Stunde Null"? Ein Schwerpunkt liegt auf historischen Stadtvergleichen: z.B. anhand von Weimar- Nürnberg " München " Innsbruck - Linz - Berlin - Wien. Weitere Fragestellungen betreffen die Altstädte als Produkt des modernen Städtebaus, den "Industriebau als Nische der Moderne" und das Bauen auf dem Land als Ausdruck der "Blut und Boden"-Ideologie. Diskutiert werden soll die Rekonstruktion als ein Weg des Wiederbaufbaus. In diesem Zusammenhang steht der Besuch der Ausstellung "Geschichte der Rekonstruktion. Konstruktion der Geschichte" im Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne. Beachtung findet schließlich auch der Aspekt "Die Stunde Null im Film". In Ergänzung zu den Seminaren sollen ausgewählte Filme gemeinsam angesehen und besprochen werden, Filmdokumentationen ebenso wie problemkritische und populäre Flimklassiker wie "Der Nürnberger Prozess", "A foreign Affair", "Der dritte Mann", "Zwischen gestern und morgen", "Draußen vor der Tür"

Vorschläge für Exkursionen
Gauhauptstadt Linz, Reichsparteitagsgelände Nürnberg (Dokumentationszentrum von Günther Domenig); Gauforum Weimar; Frankfurt: IG Farben-Zentrale von Hans Poelzig (Frage des "Protofaschismus" 1928-31) sowie Paul Bonatz-Ausstellung im DAM (Diskussion um den Stuttgarter Hauptbahnhof S21); München - "Hauptstadt der Bewegung" mit Besuch der Ausstellung "Geschichte der Rekonstruktion. Konstruktion der Geschichte" im Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne (bis 31.10.2010); Konzentrationslager: Weimar - Buchenwald, München - Dachau, Linz - Mauthausen

Ort
Archiv für Baukunst im ADAMBRÄU
Lois Welzenbacher Platz 1
6020 Innsbruck

Zeit
Einführungsveranstaltung am 13. Oktober 2010
Mittwoch, 17.00-19.00 Uhr am Lehrstuhl Baugeschichte, Raum A2

Weitere Informationen
Dr. Christoph Hölz, 507-33101, christoph.hoelz@uibk.ac.at
 
 
Seminar Sommersemester 2010
WAS BLEIBT VON DER MODERNE?
Dr. Christoph Hölz, Archivstudien, SE 2 822277



Was bleibt von der Moderne?
Mit Beginn der sogenannten Moderne um 1900 überschlugen sich die Veränderungen und Neuerungen im Bauwesen. Neue Auffassungen von Ästhetik, Bautypen, Fassaden- und Grundrisslösungen, Landschaftsgestaltung und Städtebau revolutionierten bisher gültige Normen. Viele dieser Lösungen sind bis heute Grundlagen der Gestaltung. Anhand von ausgewählten Beispielen sollen Orte und Bauten besprochen und analysiert werden. Mehrere Exkursion führen ins Ruhrgebiet " der Kulturhauptstadt Europas 2010 (Essen, Hagen) und zu den Ausstellungen "Olbrich. Architekt und Gestalter der frühen Moderne" auf der Mathildenhöhe Darmstadt sowie "Wendepunkt(e) im Bauen" im Architekturmuseum München.

Themen für Diplomarbeiten
  • Nachlass der Lindauer Baumeisterfamilie Götzger
  • Holzhäuser der Wolgaster Holzindustrie
  • Kolonialarchitektur in Sumatra
 
 
Seminar Wintersemester 2009/2010
ZUR GESCHICHTE DER NEUEN ARCHITEKTUR 1850-2000
Teil 2: Zwischen Neuem Bauen und NS-Architektur 1918-1945


 
 
Seminar Sommersemester 2009
ZUR GESCHICHTE DER NEUEN ARCHITEKTUR 1850-2000
Teil 1: Kunstgewerbebewegung und Jugendstil 1850-1918




 
Zum Seminar
Thema des zweistündigen Seminars ist die Architekturgeschichte seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund des internationalen Geschehens soll die Entwicklung in Tirol besondere Beachtung erfahren. Dies geschieht anhand von Einzeluntersuchungen, Analysen und Interpretationen ausgewählter Bauten. Der Bogen wird dabei vom Historismus und Jugendstil der Jahrhundertwende, dem "Neuen Bauen" der 20er Jahre, über den NS-Klassizismus und den 50er-Jahre-Wiederaufbau bis zu den architektonischen Tendenzen der jüngeren Vergangenheit gespannt. Untersuchungen vor Ort, Einblicke in die Plansammlung des Archivs, Begehungen von Bauten sowie eine zweitägige Exkursion mit Besuch von Ausstellungen sind vorgesehen. Für die Kursteilnehmer besteht die Möglichkeit der Mitarbeit im Archiv an laufenden Ausstellungs- und Buchprojekten ("Architekturführer Innsbruck"; "Museumskatalog des Archivs für Baukunst"). Der Erwerb eines zweiten Scheines (mit insgesamt 4 Stunden) ist an den Bau eines Architektumodells gebunden und findet in Absprache mit DI Juliane Mayer vom Lehrstuhl für Baugeschichte statt.

Seminarankündigung (doc)
 
 
Wintersemester 2008/09
Dr. Christoph Hölz lehrt im Herbst 2008 als Assistant Professor an der National Taiwan Normal University in Taipei

http://www.ntnu.edu.tw/arthistory


______________Taipei 21.10.08________________Tokio 25.11.08 _______________ Hongkong 15.11.08_____________


 
©Archiv für Baukunst